Lebenslauf optionale Gestaltung

Lebenslauf – optionale Struktur und Inhalt

Der Lebenslauf ist für alle Bewerber nach dem Anschreiben das zweitwichtigste Dokument. Für langjährige Praktiker ist er sogar das wichtigste Dokument in der Bewerbungsmappe. An diesem Schritt scheitern viele Bewerbungen, weil die Bewerber glauben, dass der Lebenslauf ein “Standardpapier“ und bei allen Bewerbungen gleich sei. Das kann so sein, muss aber nicht. Leute, die in ihrem Leben viele verschiedene Tätigkeiten durchgeführt haben, können sich auf viele Stellen bewerben. Im Lebenslauf müssen dann aber passgenau die Tätigkeiten und Aufgaben detailliert beschrieben werden, die für die neue Stelle gefordert sind.

Gestaltung des Lebenslaufs

Diese Blocks können einmal chronologisch, also den Ablauf der Zeit folgend, dargestellt werden, sie können aber auch umgekehrt chronologisch, also ab dem heutigen Tag rückwärts gesehen, aufgeführt werden.

Die funktionsbezogene oder thematische Darstellung des Lebenslaufs folgt nicht ganz dieser Form von fünf Blöcken, sondern konzentriert sich rein auf die Darstellung der bisherigen Tätigkeiten.

Lebenslauf chronologisch Beginnt bei Ihrer Schulausbildung und endet bei Ihrer heutigen Tätigkeit. sehr gut geeignet für Anfänger im Berufsleben
und für jemanden, der eine kurze, lückenlose, gleichmäßige berufliche Entwicklung vorzuweisen hat.
Lebenslauf umgekehrt chronologisch Beginnt nach der (Schul-) Ausbildung mit der gegenwärtigen oder letzten Stelle, dann der zweitletzten Stellen usw, bis Sie bei Ihrer ersten Stelle angekommen sind. sehr gut geeignet für alle, die den Beruf  oder Tätigkeiten gewechselt, oder sich vom ursprünglichen Grundberuf entfernt haben und auf dem neuen Geleise weiterfahren wollen.
Lebenslauf funktionsbezogen oder thematisch Konzentration auf die jeweiligen aktuellsten Fähigkeiten. Anschließend die  Arbeitgeber mit Stellung und Aufgabenbereich aufzählen ∙ für Leute, die langjährige berufliche Erfahrung haben (mehr als 15 Jahre)
∙ für Personen, die oft die Stelle wechselten und als „instabil“ erscheinen könnten
∙ für Mitarbeiter, die lange im gleichen Unternehmen beschäftigt waren
∙für Menschen, die viele Lücken in den Anstellungsverhältnissen haben (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Elternzeit)

Die umgekehrt chronologische Form ist die meist gebräuchliche. Gerade bei wechselwillige Menschen, die älter als 40 Jahre sind, ist es von geringerem Interesse, was Sie vor 20 Jahren gearbeitet haben. Die suchenden Personalverantwortlichen und Vorgesetzten sind eher an den Tätigkeiten und Aufgaben interessiert, die Sie aktuell jetzt leisten oder geleistet haben.

 

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